Shared Service Center als Lösung für den deutschen Mittelstand

Der deutsche Mittelstand unterliegt heute ähnlichen Wettbewerbsbedingungen wie große Unternehmen. Daher rückt auch das Konzept von Shared Service Centern verstärkt in deren Fokus. Ziel sind Kosteneinsparungen und eine verbesserte Produktivität - Richtig umgesetzt die entscheidenden Wettbewerbsfaktoren in einer globalisierten Wirtschaft.

Fortschreitende Internationalisierung des Mittelstands

Im Vergleich zu ihren europäischen Konkurrenten sind deutsche Mittelständler relativ stark im Ausland engagiert. Dies zeigt eine Studie der KfW-Bankengruppe. Besonders die Öffnung der Märkte in Mittel- und Osteuropa waren ein wichtiges Ereignis für den deutschen Mittelstand. Die Markteintrittsschranken sind stark gesunken und ermöglichen es, selbst ins Ausland zu gehen, oder auch, kostenintensive und standardisierte Prozesse auszulagern.

Auslagern von Shared Service Centern - Mehr als nur Kostensenkung

Shared Services und Outsourcing sind Themen der Unternehmensführung, die kontrovers diskutiert werden. In der öffentlichen Wahrnehmung steht vor allem der Verlust von Arbeitsplätzen im Zentrum. Rein betriebswirtschaftlich gesehen helfen sie, Kostenstrukturen zu optimieren und die Servicequalität der internen Unterstützungsprozesse zu verbessern. Forschungsergebnisse von A.T. Kearney zeigen, dass Kosteneinsparungen zwar zu den wichtigsten Zielen bei der Verfolgung von Shared Services zählen (87%), diese allerdings nur knapp vor dem Ziel der angestrebten Leistungsverbesserungen (85%) liegen. Bei den tatsächlich realisierten Verbesserungen berichten 67%, die Kostenziele erreicht zu haben und 66% bestätigen, tatsächlich die angestrebte Verbesserung in der Performance erreicht zu haben. „Diese Ergebnisse zeigen, wie wichtig eine disziplinierte Umsetzung von Shared Service Center-Vorhaben ist. Es gibt keine Erfolgsgarantie, insbesondere wenn ein Fünftel der Betroffenen die avisierten Ziele nicht erreicht", sagt Christian Estermaier, Geschäftsführer der Greenlight Consulting GmbH in München und selbst Betreiber eines Accounting Centers.

Misserfolge bei Outsourcing-Projekten gibt es häufiger, als man allgemein glaubt. Denn von den Misserfolgen dringt nur selten etwas an die Öffentlichkeit. Oft wechselt ein Unternehmen nach nicht erreichten Zielen den Service-Partner oder integriert ganze Bereiche wieder in die eigene Organisation. In der Planungsphase der Ausgliederung stehen meistens nur die Kosten im Zentrum. Besonders bei Auslagerungen ins Ausland werden aber oft die Risiken verkannt, die mit dem Outsourcing von Shared Services verbunden sind.

Je weitergehender der Outsourcing-Prozess, desto größer die Gefahr für das Unternehmen, dass durch Mängel der Dienstleistung, Ausfälle von IT-Anlagen oder externe Probleme, in die der Dienstleister auch ohne eigenes Verschulden geraten kann, Schäden entstehen. Unklar formulierte Verträge führen zu Missverständnissen und Spannungen zwischen Auftraggeber und Dienstleister. „Besonders beim Auslagern ins Ausland treten oft weitere Nachteile wie Kommunikationsprobleme oder fehlende Sensibilität im Umgang mit Kunden oder Lieferanten sowie mangelnde Flexibilität bei Prozessänderungen oder Eilaufträgen auf", so Estermaier.

Accounting Made in Germany

Ein Shared Service Center in der Nähe des eigenen Standorts verbindet die bekannten Vorteile wie eine optimierte Kostenstruktur, Flexibilisierung von Betriebsstrukturen sowie effizientere interne Prozesse, ohne Kompromisse bei der Servicequalität eingehen zu müssen. „Grundlage ist ein regelmäßiger Austausch zwischen den beteiligten Mitarbeitern des Auftraggebers und des Dienstleisters, ohne Kommunikationsbarrieren wie Zeitverschiebungen oder Sprachprobleme. Auch der Austausch mit Kunden und Lieferanten wird verbessert und das Shared Service Center kann so zu einem Aushängeschild des Unternehmens werden. Greenlight Accounting Services setzt diesen Ansatz erfolgreich um und bietet als Outsourcing-Dienstleister spezialisierte Buchhaltung, bis hin zur Konsolidierung an den Standorten München und Nürnberg an. Die Leistungen sind speziell auf die in Deutschland ansässigen, eigenstän-digen, oder rechtlich selbständigen Unternehmenseinheiten von Konzernen sowie auf mittelgroße Unternehmen ausgerichtet. Die hohen Qualitätsstandards bei der Erbringung von Accounting Services, zeigt die Anwendung eines Qualitätsmanagementsystems, welches laut TÜV-Zertifikat die Forderungen der DIN ISO 9001-Norm erfüllt. Zudem wird die Erhaltung von Arbeitsplätzen in Deutschland in der Öffentlichkeit als äußerst positiv wahrgenommen und trägt wesentlich zur Akzeptanz der Auslagerung von Prozessen bei. Die Vorteile ausgegliederter Prozesse nutzen, ohne die typischen Reibungsverluste einer Ausgliederung ins Ausland in Kauf zu nehmen - das bietet Accounting Made in Germany.